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LEISTUNGEN



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Das Handgelenk

Das Handgelenk besteht aus:

  • dem distalen radio-ulnaren Gelenk, welches Speiche und Elle verbindet und die Drehbewegungen der Hand ermöglicht,
  • dem radio-karpalen Gelenk, welches die Handwurzel mit Speiche und Elle verbindet,
  • dem medio-karpalen Gelenk, das die beiden Handwurzelreihen unter sich verbindet.

Die einzelnen Handwurzelknochen sind weiterhin unter sich noch gelenkig verbunden, sodaß das Handgelenk eigentlich aus mehr als 10 Gelenken besteht.

Bandscheibe
Eine knorpelige dreiecksförmige Scheibe hält Elle und Speiche zusammen, hat gleichzeitig Anteil am radio-karpalen Gelenk und ist ein wichtiger Stoßdämpfer. Diese scheibenförmige Struktur im Handgelenk, wird als Bandscheibe oder Discus triangularis bezeichnet. Die Bandscheibe ist in einem Bandapparat zwischen Elle und Speiche befestigt und ist ein wichtiger Stabilisator des Handgelenkes.

Neben Verletzungen nach einem Sturz auf die Hand, kann es auch zu einer Abnützung der Bandscheibe kommen. Beides kann zu anhaltenden Schmerzen führen, mit Einschränkung der Beweglichkeit und zwar vor allem dem Außendrehen der Hand. Bei lange anhaltenden Beschwerden ist die Arthroskopie die Therapie der Wahl. Vor einer Operation aber sollte das Ausmaß der Verletzung unbedingt mittels MRI abgeklärt werden, auch um zu evaluieren, ob eine Operation wirklich sinnvoll ist.

Arthroskopie

Die Arthroskopie des Handgelenkes kann in einem regionalen Anästhesieverfahren (Plexusanästhesie) durchgeführt werden, auf Wunsch des Patienten auch in Vollnarkose. Die Operation selbst stellt keine wesentliche Belastung dar, da mit Blutverlust nicht zu rechnen ist, allerdings müssen die Patienten über die möglichen Komplikationen (vor allem Verletzungen von Sehnen und Nerven) genau aufgeklärt werden.
Bild: Bei der Handgelenks-Arthroskopie lassen sich Knorpel, Bänder und Discus triangularis sehr gut beurteilen.

Die meisten Indikationen zur Arthroskopie des Handgelenkes betreffen den Bandscheibenkomplex im Handgelenk. Weitere Ursachen sind Bandverletzungen und freie Gelenkskörper. Bei allen diesen Problemen kommt es auch zu einer Reizung der Gelenksschleimhaut (Synovitis), welche auch per se Schmerzen verursacht und die Beweglichkeit im Gelenk einschränken kann.

Bei Verletzungen der Bandscheibe wird diese je nach Risstyp wieder angenäht, geglättet, oder auch partiell entfernt. Es darf allerdings nur der instabile Teil der gerissenen Bandscheibe entfernt werden, der Rand mit den Bandaufhängungen sollte immer erhalten bleiben.
>>Film: Discusglättung
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